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Die Supply Chain ist tot – es lebe die Lieferkette!

Lieferkette

, von Julia Klein (Bridge imp)

Die Welt kennt wieder Grenzen. Sie hat sich selbst aus­ge­bremst und Bewährtes in Frage gestellt. Der Einschnitt ist so groĂź, dass wir von „vorher“ und „danach“ sprechen. Nicht der Stärkste oder Intelligenteste wird ĂĽberleben, sondern der, der am effektivsten auf Veränderungen reagiert, behauptete Charles Darwin im 19. Jahrhundert. Laut seiner Evolutionstheorie hängt das Ăśberleben eines Lebewesens davon ab, wie gut es an die äuĂźeren Gegebenheiten angepasst ist.

Ganz falsch scheint Darwin nicht zu liegen. Wie schnell die Welt sich ändern kann und scheinbar unverrückbare Strukturen außer Kraft gesetzt werden, haben wir alle in den letzten Monaten am eigenen Leib und am eigenen Unternehmen erfahren. Was wir eigentlich für die Stärke unserer Systeme hielten, stellte sich als Schwäche heraus: Sie sind einerseits erprobt, eingespielt, stabil, andererseits mittlerweile zu starr und unbeweglich geworden.

Unsere These: Wir haben unsere Kunden-, Lieferantenbeziehungen und Prozesse verstauben lassen. Wenn nicht jetzt, wann dann ist die Zeit, Entscheidungen zu ĂĽberdenken? Wir haben nicht auf alles sofort eine Antwort, aber wir haben Ideen!

In den letzten Wochen haben wir uns bei Bridge mit einem kleinen Expertenkreis besonders intensiv über das Thema Supply Chain Management ausgetauscht. Wer durch plötzlich geschlossene Grenzen mit Ausfällen seiner Lieferkette konfrontiert war, weiß, warum uns gerade dieses Thema umtreibt.

Expertenkreis

Der Expertenkreis aus erfahrenen Interim Managern – allesamt Koryphäen auf ihrem Gebiet – ist sich einig. Unternehmer mĂĽssen jetzt handeln. Nicht nur die schein­baren Problembereiche umstrukturieren, sondern bereichs­ĂĽber­greifend analysieren und gleichzeitig fokussiert agieren.

Projekte wie diese haben großes Potenzial, Abläufe zu verbessern und Kosten einzusparen:

  1. Ăśberarbeitung der internen Supply Chain: Aufbauorganisation verschlanken und Schnittstellen eliminieren, z.B. durch Schaffen eines Auftragszentrums, Reduzieren der Hierarchieebenen
    Ergebnis: beschleunigte Prozesse und Einsparungen in Millionenhöhe
  2. Optimierung der Kalkulationssystematik: klassische Zuschlagskalkulation durch eine prozess-gestĂĽtzte Kalkulation ersetzen
    Ergebnis: Einsparungen in Millionenhöhe
  3. Anpassung der Produktionslayouts in den einzelnen Werken und werksĂĽbergreifend
    Ergebnis: Reduktion des Personalbedarfs
  4. Reduzierung der Lagerbestände und Lagerhaltungsstufen: automatisierte Disposition und neue Abrufmethodik schaffen und Outsourcing und Milkrun-Systeme etablieren
    Ergebnis: Reduktion der Kapitalbindungskosten
  5. Hinterfragen der Beschaffungsstrategien: Einkaufsprozesse von Single Sourcing auf Multiple Sourcing umstellen; sowohl globale als auch regionale Lieferanten auswählen
    Ergebnis: höhere Liefersicherheit, Senkung der Einkaufskosten

Unternehmer hinterfragen regelmäßig den Status quo. So werden bestehende Pro­zes­se optimiert, Risiken minimiert und sinnvoll Kosten gespart. Gleichzeitig geht der Blick immer auch in die Zukunft. Wer sie aktiv gestaltet und kommende Heraus­for­de­rungen vorhersieht, behält die Kontrolle.

Die Planung der Erfolge im nächsten Jahr beginnt jetzt. Welche Ziele wollen Sie erreichen? Was können Sie dieses Jahr schon dafür tun? Was brauchen Sie dafür? Wer jetzt nicht säht, kann nächstes Jahr nicht ernten.

Ralph Eckhart
Peter Fischer
Andreas Lober
Andreas Waschkowitz
Andreas Kuban
Marcus Haman

Wir unterstützen Sie dabei, jetzt die richtigen Schritte zu gehen. Wir, Ralph Eckhart, Peter Fischer, Andreas Lober, Andreas Waschkowitz, Andreas Kuban und Marcus Haman bieten Ihnen ein kostenfreies Erstgespräch an. Einen Analysetag, der klare Sicht schafft, oder schnelle Hilfe durch einen individuellen Workshop.

Wählen Sie einfach die Themen aus, von denen Ihr Unternehmen gerade besonders profitieren kann:
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Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!