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KMU Nachfolge – mögliche Alternativen

von Cathleen Kehr (Bridge imp)

, von Cathleen Kehr (Bridge imp)

Der Nachfolgeprozess bei kleinen und mittleren Unternehmen unterscheidet sich grundsätzlich vom Wechsel der Führungsriege in Großkonzernen. Im Mittelstand spielen auch die Stakeholder eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der KMU Nachfolge. Außerdem sind die Geschäftsführer von KMUs enger mit ihrem Unternehmen verbunden. Vor allem in Familienunternehmen spielt die emotionale Bindung zur Firma eine wichtige Rolle.

Hinzu kommt, dass die Nachfolgeregelung über Erfolg und Misserfolg der Firma entscheidet. Dabei lässt sich eine Fehlentscheidung im Nachhinein nicht mehr korrigieren, zumal der Unternehmensführer in KMUs eine zentrale Leitfigur ist und seine Wertvorstellungen tief in der Firma verwurzelt sind. Für eine erfolgreiche Übergabe ist also eine gut funktionierende Managementstruktur von entscheidender Bedeutung.

Die Alternativen

Bevor man die Planung in Angriff nimmt, ist es empfehlenswert, erst alle Alternativen bezüglich der Nachfolgeregelung zu besprechen und sich dann für die passende zu entscheiden und die nötigen Schritte einzuleiten. Folgende Alternativen stehen zur Wahl:

  • Management Buy-Out: Die Firma wird an eine oder mehrere Führungskräfte veräußert. Probleme können hier bei der Finanzierung entstehen. Die Manager haben in den seltensten Fällen genug Eigenkapital für eine sofortige Übernahme. Lösungsmöglichkeiten können ein Darlehensverkauf, eine schrittweise Veräußerung oder ein Zusammenschluss mit einer Private Equity-Gesellschaft sein.
  • Management Buy-In: Das entspricht dem Verkauf an einen externen Unternehmensnachfolger.
  • Unternehmensverkauf an einen Strategen: Beim Verkauf an ein anderes Unternehmen wird im Vergleich zu den anderen Alternativen der höchste Erlös erzielt. Auf der Kehrseite ist das aber nicht immer im Interesse der Stakeholder.
  • Unternehmensverkauf an einen Finanzinvestor: Dabei rückt vor allem der Unternehmenswert und das Wertsteigerungspotential des Unternehmens in den Vordergrund. Die Finanzinvestoren bewerten die Unternehmen nämlich typischerweise auf Basis von EBIT- Multiples.
  • Going Public: Der Börsengang steht nur größeren KMUs offen und muss langfristig vorbereitet werden!

Fazit

Die KMU Nachfolge ist kein unproblematisches Themengebiet. Es müssen diverse Möglichkeiten durchdacht werden und nur eine langfristige Planung und Vorbereitung auf die Unternehmensnachfolge kann letztendlich zum Erfolg im Interesse aller Beteiligten führen! Bridge imp kann hier weiterhelfen. Wie bereits erwähnt, ist in einer solchen krisenähnlichen Situation ein starkes Management von größter Bedeutung. Mit einem führungserfahrenen Interim Manager verlieren Sie Ihr Unternehmensziel nicht aus den Augen und die KMU Nachfolge kann an ein erfolgreiches Geschäftsmodell anknüpfen! Informieren Sie sich jetzt per E-Mail info@bridge-imp.com oder per Telefon unter +49 89 32 49 22-0!

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Kommentar von Silke Brügel |

Interessanter Artikel und ein wichtiges Thema

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