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„Manager ohne Grenzen“ für Internationalisierungen

von Manfred Meyering (Interim Manager)

, von Manfred Meyering (Interim Manager)

Das Handwerkszeug für Auslands­einsätze

Insbesondere bei internationalen Projekten ist der Einsatz von Managern auf Zeit, die aufgrund ihrer interimistischen Tätigkeit zeit­lich und räumlich flexibel sind, eine immense Unterstützung. Jedoch gilt es, für die Internationalisierung eines Unternehmens den/die Richtigen auszu­wählen.

Denn bei Auslandseinsätzen ist die interkulturelle Erfahrung im Umgang mit den Menschen in Unternehmen vor Ort ein absolutes Muss – aber eben nicht nur durch ein paar regelmäßige Dienstreisen in das betreffende Land, sondern durch längere Arbeitseinsätze vor Ort. Somit gelingt es dem Interim Manager dann auch, die Probleme und Ursachen im Unternehmen schnell zu identifizieren, unter Einbeziehung der Führungsmannschaft Gegenmaßnahmen zu entwickeln sowie eventuelle Führungsprobleme schnell zu beheben.
 

Der Einsatz eines „Managers ohne Grenzen“ zahlt sich aus

Manager ohne Grenzen
Der Einsatz eines Interim Managers stiftet insbesondere bei der Interna­tionalisierung eines Unternehmens großen Nutzen. Denn in der Regel handelt es sich hierbei um zeitlich abgegrenzte Projekte, bei denen es für Unternehmen keinen Sinn macht, festes Personal einzu­stellen. Insbesondere bei einer Internationali­sierung bzw. beim Geschäftsaufbau im Ausland hat der zeitlich begrenzte Ein­satz eines Interim Managers diverse Vorteile. Die externe Führungskraft kann von Anfang an die Rolle des Projektleiters und späteren CEOs übernehmen, um einen reibungslosen Geschäftsanlauf zu gewährleisten. Im weiteren Verlauf des Projektes kann der Interim CEO in die Auswahl des festen Nachfolgers mitein­be­zogen werden.
 

Interim-Projekt in den USA

USA Flagge
Während meines letztes Interim-Einsatzes war ich als CEO bei einem Automobilzu­lie­ferer in den USA tätig. Ausschlag­ge­bend für den Erfolg des Projektes war das Finden der richtigen Mitarbeiter - intern und extern.
 
Ausgangssituation beim Kunden:
 
  • Unternehmen verzeichnete seit mehreren Jahren Verluste in 7-stelliger Millionenhöhe
  • CEO ist seit über 30 Jahren im Unternehmen und die gesamte Führungs­struktur ist auf ihn zugeschnitten
  • Fehlende Kontrollinstanz, die die Arbeit des CEOs begleitet und gegebe­nenfalls korrigiert hätte
  • Teilweise schlichtweg falsch kalkulierte Produkte mit unrealistischen Margen
  • Verluste waren offensichtlich akzeptiert; es gab bisher keine wirkungsvollen Gegenmaßnahmen
Die größten Herausforderungen des Projekts:
 
  • Die geplante Transformation des Unternehmens von einem Produktions- hin zu einem Vertriebs-/ Distributions- und Service-Standort
  • Turnaround des Unternehmens parallel zur Veränderung des Geschäfts­modells
  • Aufbau einer zweiten Führungsebene unterhalb des CEOs
  • Integration des Alt-CEOs in die neue Führungsstruktur (Alt-CEO ist als Vertriebs­direktor im Unternehmen verblieben)
  • Parallel dazu wurde im Bereich Logistik SAP eingeführt
Konkreter Nutzen des Interim Management-Einsatzes:
 
  • Begrenzung der Verluste
  • Einführung liquiditätsschonender Maßnahmen und Kostenreduzierungen im operativen Bereich
  • Aufbau einer zweiten Führungsebene
  • Einführung SAP im Logistik-Bereich

Fazit

Weltkugel

Bei jedem Auslandseinsatz ist die größte Herausforderung, sich auf die Mentalität des jeweiligen Landes bzw. Region – und der damit einher­ge­henden Führungsaufgabe – einzu­stellen. Interkulturelle Erfahrung im Umgang mit Menschen des jeweiligen Landes ist für einen Interim Manager bei internationalen Projekten unab­dingbar. Hierbei kommt mir meine Erfahrung zahlreicher Auslandseinsätze in den USA, China, Portugal, Russland und Indien zugute.

Zum Autor

Manfred Meyering ist seit 8 Jahren als Interim Manager auf Senior- und Executive-Levelebene in den Bereichen Automotive, Flugzeug- und Investitions­güterindustrie tätig. Seine Schwerpunkte sind vor allem operative Restruktu­rie­rung/ Turnaround, Supply Chain/ Procurement, Programm-/ Projekt-Manage­ment, Business Development und Entwicklungsmanagement. Herr Meyering hat, neben dem Standort Deutschland, eine eigene Interim- und Beratungs­gesell­schaft in den USA und fokussiert sich dort insbesondere auf deutsche Unter­nehmen mit Standorten in den USA.

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