Anton von Rüden (Interim CEO)
Top Manager aus dem Bridge Netzwerk
Ob Liquiditätsengpass, StaRUG-Verfahren oder Bankengespräch: Wir besetzen die Sanierungsführung mit jemandem, der solche Projekte schon mehrfach erfolgreich abgeschlossen hat.
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Top Manager aus dem Bridge Netzwerk
Wenn Cash knapp wird, brauchen Banken und Gesellschafter sofort ein belastbares Konzept – und jemanden, der dafür geradesteht.
In Gläubigerverhandlungen zählen Neutralität und Glaubwürdigkeit. Ein externer CRO schafft den nötigen Abstand.
Sanierungsverfahren sind keine rechtlichen Übungen – sie brauchen einen Entscheider, der das Tagesgeschäft gleichzeitig stabilisiert.
Banken fordern Maßnahmen, Gesellschafter warten auf Signale. Ohne CRO entsteht ein Vakuum, das täglich teurer wird.
Einsatzgebiete
Dieselbe Funktion kann je nach Lage eine andere Ausprägung brauchen: stabilisieren, sanieren, integrieren, transformieren oder überbrücken.
Die konkrete Referenzlage hängt von Funktion, Branche und Vertraulichkeit ab. Diese Auswahl gibt Orientierung für typische Wirkungsmuster.
"Mit dem vorhandenen Zeit- und Geldbudget hat Herr Fröhlich viele Themen angepackt. Er hat es mit seiner fokussierten, transparenten und offenen Art geschafft, Ruhe in das Team zu bringen."

"Der Interim Manager hat es nicht nur geschafft, das Unternehmen finanziell zu stabilisieren und den Restrukturierungsprozess nachhaltig aufzusetzen. Wir haben ihm auch positive Veränderungen in der Unternehmenskultur zu verdanken."
Was ist ein Interim CRO (Sanierungsgeschäftsführer)?
Ein Interim CRO ist ein Manager auf Zeit, der in einer Unternehmenskrise die operative Führung übernimmt, meist als zusätzliches Organmitglied neben oder anstelle der bestehenden Geschäftsführung. Seine Aufgaben umfassen Ursachenanalyse, 13-Wochen-Liquiditätsplanung und ein Sanierungskonzept, häufig nach IDW S6. Das Mandat ist zeitlich befristet und endet mit der Stabilisierung oder der Übergabe an das reguläre Management.
Wann ist ein Sanierungsgeschäftsführer sinnvoll?
Ein Sanierungsgeschäftsführer wird typischerweise eingesetzt, wenn ein Liquiditätsengpass droht, Banken ein belastbares Sanierungskonzept verlangen oder die bestehende Geschäftsführung in Gläubigerverhandlungen an Glaubwürdigkeit verloren hat. Je früher das Mandat beginnt, desto größer bleibt der Handlungsspielraum vor einer möglichen Insolvenzantragspflicht. Häufige Auslöser sind Covenant-Brüche, anhaltende Verluste oder eine anstehende Bankengespräch-Runde.
Worin unterscheidet sich ein CRO von einem Sanierungsberater oder Insolvenzverwalter?
Ein CRO übernimmt operative Organverantwortung im Unternehmen selbst, ein Sanierungsberater begleitet von außen ohne Organstellung, ein Insolvenzverwalter wird gerichtlich bestellt und agiert erst innerhalb eines eröffneten Insolvenzverfahrens. Der CRO handelt also vorher und von innen, mit Durchgriffsrechten auf das Tagesgeschäft. Welche Konstellation im Einzelfall passt, hängt von der rechtlichen Ausgangslage ab und sollte mit den Beratern des Unternehmens abgestimmt werden.
Schützt ein Interim CRO die bestehende Geschäftsführung vor persönlicher Haftung?
Ein CRO kann die Krisenkompetenz im Unternehmen erhöhen und Entscheidungen nachvollziehbarer dokumentieren. Das mindert Risiken, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung. Insolvenzantragspflicht und mögliche Organhaftung bleiben bei den bestellten Geschäftsführern bestehen, unabhängig davon, ob ein CRO mitwirkt. Die genaue rechtliche Einordnung im Einzelfall klären wir gemeinsam mit Ihren Rechts- und Steuerberatern, nicht anstelle von ihnen.
Welche Rolle spielt der CRO in einem StaRUG-Verfahren?
Im StaRUG-Rahmen entwickelt der CRO gemeinsam mit den rechtlichen Beratern den Restrukturierungsplan und verhandelt mit Banken, Gesellschaftern und weiteren Gläubigern über dessen Umsetzung. Er verantwortet die operative Seite der Sanierung, während Restrukturierungsbeauftragter und Fachanwälte die formalen und rechtlichen Anforderungen des Verfahrens absichern. Ob ein StaRUG-Verfahren im konkreten Fall der richtige Weg ist, entscheidet sich im Zusammenspiel mit Ihren juristischen Beratern.
Welche Qualifikation muss ein Interim CRO mitbringen?
Ein Interim CRO braucht Führungserfahrung auf Geschäftsführungs- oder Vorstandsebene aus vorangegangenen Sanierungsmandaten, dazu Kenntnisse in Liquiditätssteuerung, Sanierungskonzepten nach IDW S6 und, je nach Fall, im StaRUG-Umfeld. Reine Beratungs- oder Analyseerfahrung reicht nicht, da der CRO operative Entscheidungen trifft und dafür geradesteht. Bridge prüft dies vor Aufnahme in den Pool anhand konkreter Mandatsreferenzen, nicht anhand von Lebenslaufangaben allein.
Wie schnell ist ein Interim CRO verfügbar?
In akuten Krisensituationen kann ein passender Kandidat aus dem Bridge-Pool in der Regel innerhalb weniger Tage vorgestellt werden, da die Manager bereits geprüft und ihre Verfügbarkeit bekannt ist. Die tatsächliche Mandatsdauer bis zum Arbeitsbeginn hängt von der Komplexität der Situation und der internen Abstimmung beim Auftraggeber ab. Entscheidend ist am Ende nicht Geschwindigkeit allein, sondern die Passung zur konkreten Krisenlage.
Warum einen Sanierungsgeschäftsführer über Bridge besetzen und nicht über eine große Beratung oder Plattform?
Bridge stellt einen geprüften Pool erfahrener Sanierungsmanager mit belastbaren Mandatsreferenzen, keine offene Datenbank und keine reine Vermittlungsplattform. Jeder Kandidat wird vor Aufnahme anhand vergangener Mandate geprüft. Bei einer Sanierung zählt, dass der eingesetzte CRO seine Erfahrung bereits in vergleichbaren Krisensituationen unter Beweis gestellt hat, nicht nur auf dem Papier.
Erst verstehen, dann besetzen. Das Gespräch ist vertraulich, unverbindlich und maximal 30 Minuten. Sie sagen, was fehlt. Wir sagen, wie wir helfen können.